Arbeit am Tonfeld® Ammerbuch/

Tübingen

Jaqueline

Flack 

 

 

                                                                                                    

 

Über mich

 

Ich bin zertifizierte Begleiterin für die Arbeit am Tonfeld® nach Heinz Deuser und Soziologin (M.A.).

Als Mitglied im Verein für zertifizierte Tonfeldtherapeut*innen, dem Verein für Gestaltbildung e.V,  begleite ich Kinder und Jugendliche sowie deren Familien in unterschiedlichen Entwicklungs- und Belastungssituationen.

 

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit AD(H)S und/oder Hochbegabung. Gleichzeitig begleite ich auch Kinder ohne diagnostische Einordnung, die beispielsweise unter emotionaler Überforderunng, Unsicherheit, Rückzug, Konflikten oder anderen Belastungen im Alltag leiden.

 

Im Mittelpunkt steht für mich nie die Diagnose, sondern immer das Kind in seiner individuellen Entwicklung.

 

 

Meine Haltung

 

Kinder und Jugendliche bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit: Manche sind lebhaft, impulsiv oder schnell überreizt, andere zurückgezogen, vorsichtig oder innerlich sehr beschäftigt. Viele Kinder, die sich im AD(H)S-Spektrum bewegen und/oder eine Form der Hochbegabung aufweisen, erleben ihren Alltag als intensiv, schnell oder überfordernd. Gleichzeitig begegnen sie häufig hohen Erwartungen - in der Schule, im sozialen Umfeld oder auch an sich selbst. 

 

Ich begegne jedem Kind mit einer offenen, nicht bewertenden Haltung. Kindern einen Raum zu bieten, in dem sie nicht bewertet werden und nichts "leisten" müssen, ist ein zentrales Anliegen meiner Arbeit:  Das Tonfeld ist ein Ort, an dem sie sich nicht als über ihr Verhalten definiert erleben, sondern in ihren individuellen Möglichkeiten gesehen werden.

 

 

Ich arbeite mit grosser Aufmerksamkeit für die individuellen Prozesse jedes Kindes. Dabei interessiert mich besonders, wie Entwicklungsprozesse entstehen, wenn ein Kind nicht an externe Erwartungshaltungen angepasst wird, sondern Entwicklung sich von Innen heraus vollziehen darf und das Kind in seiner je eigenen Art des Erlebens ernst genommen wird. 

 

Entwicklung verstehe ich als einen Prozess, der aus dem eigenen Erleben heraus entstehen kann, wenn ein sicherer und zugewandter Rahmen vorhanden ist.

 

Meine Arbeitsweise

 

Die Arbeit am Tonfeld® bietet einen nonverbalen, erfahrungsorientierten Zugang. Kinder und Jugendliche arbeiten mit den Händen im Tonfeld - ohne Vorgaben, ohne Leistungsanforderung und ohne Bewertung.

 

Ich begleite diesen Prozess aufmerksam, zurückhaltend und zugewandt. Dadurch kann ein Raum entstehen, der es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, eigene Erfahrungen mit Selbstwahrnehmung sowie innerer Regulation zu machen sowie individuelle Handlungsspielräume auszuloten.

 

Auf diese Weise ermöglicht die Arbeit am Tonfeld® Kindern und Jugendlichen, in einem geschützen Rahmen individuelle Lösungsstrategien für aktuelle Entwicklungsaufgaben zu erarbeiten und Selbstwirksamkeit zu erfahren, die sie auch im Alltag zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule anwenden können.

 

Die Arbeit am Tonfeld® versteht sich somit sowohl als eigenständige kunsttherapeutische Methode oder Ergänzung zu anderen psychotherapeutischen, pädagogischen oder medikamentös begleiteten therapeutischen Ansätzen.

 

Für wen ich arbeite

 

Ich begleite Kinder und Jugendliche zum Beispiel wenn sie: 

 

  • sich emotional schnell überfordert fühlen

  • Schwierigkeiten im sozialen oder schulischen Umfeld erleben

  • sich zurückziehen oder emotional stark reagieren

  • unter innerer Unruhe oder Unsicherheit leiden

  • wenig Zugang zu ihren Gefühlen haben

  • Unterstützung bei individuellen Entwicklungsaufgaben benötigen

 

Unabhängig davon, ob eine Diagnose wie AD(H)S oder Hochbegabung vorliegt, steht immer die individuelle Situation des Kindes bzw. Jugendlichen im Mittelpunkt.

 

 

Schwerpunkt AD(H)S und Hochbegabung

 

In meiner Arbeit begegne ich häufig Kindern, die gleichzeitig viel wahrnehmen, intensiv fühlen oder sehr schnell denken - und dadurch im Alltag an Grenzen stoßen.

 

Bei ADHS stehen oft Themen wie Impulsivität, Unruhe oder emotionale Überforderung im Vordergrund. Bei Hochbegabung zeigen sich häufig ein tiefes inneres Erleben, starkes Hinterfragen oder das Gefühl "anders" zu sein.

 

Ich sehe diese Besonderheiten nicht als Defizit, sondern als Ausgangspunkt für Entwicklungchancen. Ziel meiner Begleitung ist es daher, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen und eine eigene Identität als auch innere Stärke zu entwickeln.

 

Zusammenarbeit mit Eltern

 

Eltern spielen im Entwicklungsprozess ihres Kindes eine zentrale Rolle. Deshalb ist mir eine transparente und respektvolle Zusammenarbeit wichtig. Ich biete regelmäßige Rückmeldungen und Gespräche an, um Entwicklungsschritte gemeinsam zu begleiten und den Prozess einzuordnen. Auch die Perspektive der Eltern nehme ich ernst: die Sorge, die Unsicherheit, aber auch die Suche nach einem passenden Weg für das eigene Kind.

 

Wenn Sie herausfinden möchten, ob die Arbeit am Tonfeld® für Ihr Kind geeignet sein könnte, lade ich Sie zu einem unverbindlichen Kennenlerngespräch ein. Gemeinsam können wir Ihre Fragen klären und besprechen, ob diese Form der Entwicklungsbegleitung zu Ihrer Situation passt. Kontaktieren Sie mich gern über das nebenstehende Formular.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Qualifikationen

 

  • zertifizierte Tonfeldtherapeutin

 

  • Mitglied im Verein für Gestaltbildung e.V.

 

  • Ausbildung in der Arbeit am Tonfeld nach Heinz Deuser: "Healing Trauma in Children with Clay Field Therapy" bei Cornelia Elbrecht, Institut for Sensorimotor Art Therapy and School for Initiatic Art Therapy, Australien.

 

  • Weiterbildung Elternberatung bei ADS/ADHS (Institut für integrative Lerntherapie und Weiterbildung, IFLW)

 

  • Weiterbildung Hochbegabung in Theorie und Praxis (Institut für integrative Lerntherapie und Weiterbildung, IFLW)

 

  • Ausbildung zur Malortleiterin bei Arno Stern, Paris/ Frankreich. 

 

  • Studium der Soziologie, Neueren Deutschen Literaturwissenschaft und Komparatistik in Tübingen, Frankreich und den USA (M.A.).

 

  • Doktorandin im Fachbereich Soziologie an der Europa Universität Viadrina, Frankfurt/O.